Allgäu
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Meist stark bewölkt mit etwas Schneefall vor allem in der ersten Tageshälfte.

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Balderschwang

Balderschwang - Mein Alpdorf

Dort, wo die Straße ihren höchsten Punkt erreicht, an der Europäischen Wasserscheide, wo es sich entscheidet, ob ein Wassertropfen seine Reise in der Nordsee oder im Schwarzen Meer beendet, steht man auf dem Riedbergpass; auf 1.400 Metern und am Anfang des Balderschwanger Hochtals.

Hier eröffnet sich die sagenhafte Naturvielfalt Balderschwangs: Dicht und tiefgrün schmiegen sich die nordisch anmutenden Bergwälder an den Hang, unter dem blumenübersäte Alpweiden leuchten. Hier und da lugen Felsen aus Nagelfluhgestein hervor, an denen man im Sommer den seltenen Apollofalter flattern sieht, und mitten darin ruht Balderschwang. Klein ist die Gemeinde, die Kleinste in Bayern sogar, aber ihr Urlaubsangebot ist so vielfältig wie authentisch. Schon der Aufenthalt im nahezu nebelfreien und pollenarmen Hochtal bringt Frische und Erholung.

Balderschwang ist zudem die einzige Gemeinde in den Hörnerdörfern, die komplett im Naturpark Nagelfluhkette liegt, ein Eldorado für alle, die Bergesruh und ursprüngliche Natur suchen.
Wandernd oder auf dem Rad erkundet man die Umgebung je nach Laune und Ambition, von kinderwagentauglichen Spazierwegen bis zur Mountainbike-Tour für Könner. Vorschläge und Kartenmaterial sind reichlich vorhanden und die Gastgeber verraten gerne ihre Lieblingsstrecken.

Die unaufgesetzte Herzlichkeit der Einheimischen ist ein weiterer Faktor, warum Urlaub in den Hörnerdörfern so entspannend ist. Traditionen werden gepflegt, im Brauchtum wie im nachhaltigen Wirtschaften. So konnte eine einmalige Kulturlandschaft entstehen, die das Gute sorgsam bewahrt und offen bleibt für Neues. Urlauber sind Teil dieser Kultur und darum nie „nur“ Gäste. Egal ob man dem Älpler auf einer der sieben Sennhütten beim Käsen über die Schulter schaut oder bei den Feiern zum Viehscheid gemeinsam auf einen geglückten Alpsommer anstößt – wer da ist, ist auch dabei. Besonders lohnenswert ist es, der Alphorniade im Frühsommer beizuwohnen, wenn die tiefen magischen Klänge dieses uralten Hirteninstrumentes von den Bergen ins Tal hallen.

Die abgeschiedene Lage Balderschwangs entfaltet vor allem in der kalten Jahreszeit ihre außergewöhnliche Schönheit, denn hier wird es noch immer richtig Winter. Durch die hohe Schneesicherheit bleiben für Wintersportler keine Wünsche offen. Von Dezember bis April laden verschneite Berghänge zum Winterwandern ein, die bestens präparierten Pisten locken Skifahrer und Snowboarder und besonders Langläufer schätzen die kilometerlangen, grenzüberschreitenden Loipen im Tal, die sich durch die ruhige Balderschwanger Winterwelt ziehen.

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