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Wandern in der schönsten Region der nördlichen Alpen, © Hörnerdörfer

Wandertrilogie Etappe 43 Balderschwang-Obermaiselstein/Grasgehren - Himmelsstürmer RouteWandertrilogie Etappe 43 Balderschwang-Obermaiselstein/Grasgehren - Himmelsstürmer Route

Die Tour

Strecke: 17.78 km
Dauer: 290 Minuten
Aufstieg: 1061 Meter
Abstieg: 668 Meter
Niedrigster Punkt: 1014 Meter
Höchster Punkt: 1550 Meter

Höhenprofil

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Start der Tour: Balderschwang, Dorfmitte

Die Wanderung beginnt am zentral gelegenen Start- und Willkommensplatz nahe der Kirche. In südliche Richtung spaziert man auf einem Fußweg aus Balderschwang hinaus zu den direkt am Bolgenbach befindlichen Skiliftanlagen mit der Schelpenalp. Dem Wildfluss wird, dabei eine Brücke querend, bis zur Stubenbacheinmündung und einer angrenzenden T-Kreuzung gefolgt. Der Bolgenbach wird ein weiteres Mal überquert, um auf einem breiten und geschotterten Kreuzweg in Kehren steil bergan zu steigen. Am Ende des Weges links auf ein verlassenes Anwesen zugehen und auf dessen Rückseite dem weiter ansteigenden Weg auf den Gelbhansekopf folgen. Hier befinden sich die Bergstation eines Skiliftes und eine Hütte der Bergwacht. Auf einem mit groben Schotter versehenen Weg wird ein nächster Skilift gequert, zunächst noch ohne nennenswerte Höhenunterschiede, dann beginnt der Weg dann aber wieder aufzusteigen, macht in einem kleinen Wald einen Knick nach rechts und führt auf einem Pfad am Rande eines weiteren Waldstückes zum Gipfel des Hochschelpen. Am Gipfel splittet sich der Weg und man entscheidet sich für den nach links führenden. Nun geht es unablässig und ohne vorhandene Abzweigungen hinunter bis zum Stubengraben und zu einer Staumauer. Nach dem Queren des Stubenbaches führt die Himmelstürmer-Route durch einen Wald, biegt nach dessen Durchquerung auf den angrenzenden Weg rechts ab und beginnt mit dem Anstieg zu einem Hochmoor. Ist der letzte Anstieg geschafft, schwenkt der Weg zwischen zwei Waldgebieten nach links auf den Scheuenpass und damit mitten hinein ins faszinierende Hochmoor mit Wollgras und Orchideen. Weiß-rot angemalte Holzpflöcke sorgen für Orientierung entlang des teilweise sehr feuchten Pfades. Am Ende der offenen Moorflächen tritt man in einen dichten Wald ein, der Pfad trifft auf einen Weg, der nach rechts durch den Wald und weiter bis zu einem Asphaltweg verläuft. Nach links zur Alpe Dinjoergen (Sennerei, Einkehr) und wenige Meter drauf in einer Rechtskurve auf einen Feldweg abbiegen. Auf einem kaum erkennbaren Pfad wird nach rechts angestiegen. Im weiteren Verlauf wandert man entspannt zur Schönberg Alpe (Einkehr). Unmittelbar vor der Alpe bietet sich die Möglichkeit an, einen rund 1,3 km (Hinweg) langen Abstecher über Beslerkopf zum Aussichtsgipfel Besler zu unternehmen. Von der Alpe läuft man direkt zur Riedbergpassstraße, die nahe einem Hof hin zu einem asphaltierten Weg gequert wird. Nach rund 200 m rechts ab, wird entspannt nach Grasgehren gewandert.      

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regensachen etc.

Sicherheitshinweise

Grundsätzlich sollten Sie vor jeder Wanderung auf der Wandertrilogie Allgäu das Wetter prüfen. Regen und/oder Nebel kann die Sicht stark beeinträchtigen, sodass es Sie sich schwieriger orientieren können. Gleichzeitig ist bei länger anhaltender feuchter Witterung mit erhöhter Rutschgefahr zu rechnen.

Da die Himmelsstürmer Route über die mittleren bis hohen Lagen der Allgäuer Alpen verläuft, ist unbedingt erforderlich, dass Sie alpine Erfahrung haben und trittsicher sind.

Somit sollten Sie auch mit exponierten, ausrutsch- und absturzgefährdeten sowie ungesicherten Gehpassagen über schroffem Gelände mit losem Geröll und selbst im Hochsommer mit Schneefeldern rechnen. Sie sollten trittsicher und schwindelfrei sein.

Zu Ihrer Sicherheit sind an einigen Stellen Seilsicherungen angebracht. Ebenfalls erfordern einige Abschnitte etwas mehr Kondition aufgrund von einfachen Kletterstellen. Hier kann auch mal Handeinsatz erforderlich sein. Gleichzeitig sind aber auch an einigen Passagen Tritthilfen eingebaut. Achten Sie auf die Farbgebung der Wegekategorie auf den Wegweisern.

 

Auf dieser Etappe kann es bei länger anhaltender feuchter Witterung zu stark aufgeweichten Böden (Moorgebiet) kommen.

Quelle: Allgäu GmbH
Autor: Christa Fredlmeier