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Pressebereich der Hörnerdörfer, © Presse und Kommunikation Saremba

Balderschwanger Alphorniade als 24-Stunden-ErlebnisBalderschwanger Alphorniade als 24-Stunden-Erlebnis

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Pressemitteilung der Hörnerdörfer im April 2013

Alphornklänge unter freiem Himmel, von morgens bis spät in die Nacht, außergewöhnliche Hörerlebnisse und regionaltypisches Beisammensein in der kleinsten Gemeinde Bayerns. Vom 31. Mai bis 2. Juni steht die inzwischen 4. Balderschwanger Alphorniade im südlichen Oberallgäu an. Wie schon in den Vorjahren werden Alphornbläser aus dem ganzen Alpenraum anreisen, um ein Wochenende lang das Instrument der Berge gemeinsam erklingen zu lassen.

Dass sich gerade das kleine Hörnerdorf mit seinen knapp 260 Einwohnern zum Treff der Alphornbläser entwickelt hat, mag auch an seiner außergewöhnlichen Lage liegen, denn: Balderschwang ist nicht nur die kleinste Gemeinde in Bayern, sondern verbucht auch den am höchsten gelegenen Ortskern innerhalb Deutschlands in traumhafter Berglage.

Am Freitag wird das Musikfestival in der Balderschwanger Ortsmitte eröffnet, anschließend wird im Hotel Ifenblick beim gemütlichen „Hock“ gemeinsam aufgespielt. Am Samstag lohnt es dann, die Wanderstiefel zu schnüren: Ab 11 Uhr spielen auf verschiedenen Alpen Alphornbläsergruppen auf. Ein besonderes Erlebnis verspricht der abendliche Besuch der Höfle-Alp, wenn die Musiker unterm Sternenhimmel ihre Instrumente erklingen lassen. Mit einem Weckruf, einer Heiligen Messe – natürlich mit Alphornklängen im Kirchengewölbe – und einem Frühschoppen endet schließlich am Sonntag die vierte Alphorniade.

Die Geschichte des Alphorns reicht übrigens weit zurück, bereits in einem Schriftstück aus dem Jahr 1527 wird das Alpeninstrument in der Schweiz schriftlich erwähnt. Später geriet es nahezu in Vergessenheit. Nur einige verarmte Hirten versuchten im 17. Jahrhundert mit kleinen Ständchen in den Städten ein paar Groschen zu verdienen – das Alphorn wurde als Bettelhorn verspottet. Erst im Zeitalter der Romantik gewann das Alpeninstrument wieder an Prestige, als die ersten Touristen in die Berge kamen. Heute ist das Alphorn aus dem Alpenraum nicht mehr wegzudenken. Je nach Landschaft ist es übrigens über Strecken zwischen fünf und zehn Kilometern zu hören. Wer es nicht glaubt, kann sich bei der 4. Balderschwanger Alphorniade vom 31. Mai bis 2. Juni selbst überzeugen.

Bildunterschrift:
Alphorniade in Balderschwang: Alphornklänge unter freiem Himmel, von morgens bis spät in die Nacht, und regionaltypisches Beisammensein in der kleinsten Gemeinde Bayerns.
 

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