Allgäu

Tour 4: Alpseerunde – Baden und Wandern am größten Natursee des Allgäus

Der Beschilderung "Rund um den Großen Alpsee" folgen.  Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.  

Die Wanderung rund um den Großen Alpsee verläuft überwiegend auf breiten Wegen. Zwischen Ratholz und Gschwend wird der Pfad schmaler und es gilt einen längeren Anstieg zu bewältigen.

Vom Start in Bühl führt der Weg zunächst am sonnigen Nordufer des Sees entlang. Hier laden zahlreiche idyllische Buchten zum Baden und Spielen im glasklaren Wasser des Voralpensees ein. Besonders artenreich ist das geschützte Westufer des Großen Alpsees: Streuwiesen, Schilfgürtel und Moorschlenken bieten hier seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum.

Der Weg führt mitten durchs Landschaftsschutzgebiet weiter zur Konstanzer Ache, dem wichtigsten Zufluss des Sees. Immer wieder öffnet sich jetzt auch der Blick auf den geheimnisvollen Teufelsee. Zwischen Hintersee und Gschwend sind einige Höhenmeter zu überwinden. Dafür wird man mit weiten Panoramablicken über den Großen Alpsee belohnt – und mit dem eindrucksvollen Schauspiel der Gschwender Wasserfälle. Über Rieder führt der Weg schließlich zurück nach Bühl.

Der Große Alpsee liegt idyllisch im Konstanzer Tal, eingebettet zwischen sanften Hügeln im Norden, einer Schilf- und Moorlandschaft im Westen und schroffen Bergflanken im Süden. Seine Größe macht den über drei Kilometer langen und knapp 23 Meter tiefen See zu etwas Besonderem: Er ist der größte Natursee des Allgäus und des Bregenzerwaldes – und damit auch eine der Hauptattraktionen des Naturparks Nagelfluhkette. Die Entstehungsgeschichte des Alpsees reicht etwa 10.000 Jahre bis zum Ende der letzten Eiszeit zurück. Als sich damals der Illergletscher aus dem Konstanzer Tal zurückzog, ließ er ein tief ausgeschürftes, weites Trogtal zurück. Die Schmelzwässer des zurückweichenden Eises füllten den Talboden fast 100 Meter hoch mit Schottern auf. Da aber an der Stelle des heutigen Alpsees eine große Eismasse liegen blieb (Toteis), wurde dieser Bereich damals nicht mit Schottern zugeschüttet. Nach dem
Schmelzen des Toteiskörpers blieb eine große Wasserfläche, der Große Alpsee, zurück.

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