Allgäu

Tour 10: Zum Riedberger Horn – Der höchste Flyschberg im Naturpark

Grasgehren-Hütte – Riedbergerhorn – Grat Riedbergerhorn Richtung Bolgental – Oberes Bolgental – Sattel Grasgehren – Grasgehren-Hütte Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.

Mit 1.787 Meter Höhe ist das Riedbergerhorn nicht nur der höchste Gipfel der Hörnergruppe, sondern auch der höchste Flyschberg im Naturpark Nagelfluhkette. Diese Berge werden von wasserstauenden schiefrigen Ton- und Sandsteinen aufgebaut, die als Flysch bezeichnet werden. Da dieses Material sehr leicht verwittert, sind die Flyschberge im Naturpark Nagelfluhkette nicht schroff, sondern bis oben hin mit Gras bewachsen oder dicht bewaldet. Ihren Ruf als Blumenberge verdanken sie der Tatsache, dass sich auf Flysch besonders viele Pflanzenarten wohl fühlen.

Die Runde auf das Riedbergerhorn startet am Parkplatz bei der Grasgehren-Hütte. Auf gut ausgebauten Wegen geht es hinauf zum Gipfel. Dabei lohnt es sich, einen Blick auf die den Aufstieg begleitenden Fichten zu werfen: Beim Start auf rund 1.450 Meter Höhe wachsen sie noch über 20 Meter in die Höhe, am Gipfel sind sie aber nur noch gut mannshoch. Ein klares Indiz dafür, dass wir uns im Bereich der natürlichen Baumgrenze befinden.

In dieser Kampfzone, die den Übergang vom geschlossenen Wald zur baumfreien Krummholz- und Zwergstrauchzone markiert, kommen nur noch einzelne Baumgruppen oder Krüppelbäume vor. Vom Gipfel führt der Gratweg über mehrere Steilstufen ein Stück Richtung Ochsenkopf. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Über den Bolgen und vorbei am markanten Steinhaufen der Feuerstätter Decke führt der Weg schließlich zurück nach Grasgehren.

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