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Pressebereich der Hörnerdörfer, © Presse und Kommunikation Saremba

Wo die Uhren erholsam ticken - März 2015Wo die Uhren erholsam ticken - März 2015

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Die Bergnatur im Allgäu steckt voller Erlebnismöglichkeiten und Erholsamkeit für alle Sinne. Besonders viel davon bieten fünf ursprüngliche Bergdörfer im grenzüberschreitenden Naturpark Nagelfluhkette zwischen Allgäu und Vorarlberg. Das sind Balderschwang, Bolsterlang, Fischen, Obermaiselstein und Ofterschwang. Gemeinsam nennen sie sich die Hörnerdörfer, denn ihre Hausberge tragen ein „Horn“ im Namen, wie etwa das „Rangiswanger Horn“.

Eine Besonderheit der Hörnerdörfer ist ihre Lage mit aussichtsreichen Wiesenhügeln, nordisch anmutenden Bergwäldern und einfach zu erwandernden Gras- und Blumenbergen mit dem Riedberger Horn als höchster Erhebung auf knapp 1800 Metern ü.M. Die Bergregion ist das sanfte wie ursprüngliche Panorama-Paradies des Allgäus, liegt sie doch direkt vor den über 2.000 Meter hohen Allgäuer Bergriesen. Treuer Begleiter beim Wandern, Spazierengehen oder Radfahren ist deshalb das grandiose Bergpanorama vom Grüntenmassiv über die Oberstdorfer Berge bis zum Allgäuer Hauptkamm und den Vorarlberger Gipfeln. Ein Highlight ist die Hörner-Panoramatour über die breiten Gras- und Blumenwiesen der Hörnerkette. Jeder Weg bietet neue, inspirierende Ausblicke und Eindrücke für alle Sinne. So begleitet der Duft von Bergblumen und Wiesengräser den Wanderer. Die Bergluft ist so rein, dass so mancher Städter immer wieder überrascht ist, wie erfrischend sich das Atmen anfühlt. Die Ohren lauschen dem Läuten der Kuhschellen oder dem beruhigenden Rauschen eines Bergbachs oder Wasserfalls.

Wandern im Naturpark – einfach exklusiv
Deutschlands artenreichstes Gebiet, die meisten traditionell bewirtschafteten Alphütten im deutschsprachigen Alpenraum, eine seltene Tier- und Pflanzenwelt sowie vielfältige Naturschauspiele auf engstem Raum mit Hochmooren, markanten Felsformationen, Wasserfällen und Wildbächen. Der Naturpark Nagelfluhkette kann auf viele Superlative verweisen. Mitten in diesem abwechslungsreichen Wandergebiet liegen die Hörnerdörfer. Deren Berggebiet besitzt nochmals einen besonderen Charakter, liegt es doch direkt vor den mächtigen Gipfeln des Allgäuer Hochgebirges. Hier schweifen die Augen über sanfte, sattgrüne Hügel zu den imposanten Silhouetten des Hochgebirges. Schrattenkalk, Flysch und Quelltuff-Formationen zeugen von der reichen Geologie, seltene Tiere wie Steinadler oder Apollofalter haben hier eine geschützte Heimat und entlang der Wege blühen Enzian und Orchideen. Bei einer Wanderung mit einem zertifizierten Naturparkführer geht man sicher, keine dieser Naturschönheiten zu übersehen. Ab Mai widmen sich von Montag bis Samstag die Touren der Reihe „Naturpark exklusiv“ jeweils einem besonderen Aspekt: Sei es das mystische Licht des Sonnenaufgangs am Gipfel oder der Geschmack von echter Heumilch und Wiesenkräutern im Allgäuer Bergkäse. Exklusiv auch deshalb, weil ein Shuttlebus die Kleinstgruppen bequem zum Ausgangspunkt und wieder zurück bringt.

Fischen – Verschnaufpause für Leib und Seele
Wo Berge sind, sind auch Täler und in einer der schönsten Lagen im Illertal ruht das Hörnerdorf Fischen. Das Dorf zeigt einen lebendigen Charme – gut sortierte Fachgeschäfte laden zum Bummeln ein, gemütliche Restaurants, Cafés und gepflegte Parkanlagen zum Verweilen. Das abwechslungsreiche Kunst- und Kulturprogramm im Kurhaus Fiskina ist so anregend wie amüsant. Der wichtigste Vorzug ist allerdings, dass all diese Urlaubsattraktionen mitten in einer erquickenden Landschaft mit 360-Grad-Bergblick liegen. Wander- und Spazierwege, Nordic-Walking-Routen und Radwege führen am Ufer der breiten Iller entlang oder über weite Wiesen und sanft geschwungene Höhenrücken. Fischen ist der perfekte Ausgangspunkt für leichte und wohltuende Bewegung in der frischen Luft. Und die trägt in Fischen das Prädikat „Heilklima der Premium-Class“. Durch die Lage auf 761 Metern ü.M., konsequenter Verkehrsberuhigung und attraktiven Freizeitangeboten ist der adrette Kurort genau richtig für eine „Verschnaufpause“. Das Durchatmen und Freiwerden von den Beschwerlichkeiten des Alltags bewerkstelligt zu einem großen Teil schon die abwechslungsreiche Natur. Ergänzt und unterstützt wird sie durch zahlreiche Experten in Sachen Wellness, Beauty und Gesundheit. Hotels bieten hochwertige Anwendungen mit alpinen Ingredienzien an, therapeutische Angebote reichen vom Medical Walking bis zur Traditionellen Chinesischen Medizin und die Veranstaltungen des Gästeprogramms regen zu wohltuender Aktivität an, beispielsweise im Generationen-Park oder bei begleiteten Schnuppertouren mit dem E-Bike – im Übrigen auch eine schöne Möglichkeit, die Region auf eigene Faust zu erkunden. Mit elektrischem Rückenwind sind, gerade auch für wenig Trainierte, kleine Anstiege kein Hindernis mehr, sondern eine Einladung, den nächsten traumhaften Aussichtspunkt zu erobern. Meditative Entspannung stellt sich bei Atemübungen ein, oder bei einem „mineralisierenden“ Besuch in der Salzgrotte des Vitalhauses. Und wenn die Allgäuer Sommersonne vom tiefblauen Himmel strahlt, lockt das Wasser: als quirliger Gebirgsbach, als majestätisch ruhiger Auwaldsee oder als komplette Freizeitlandschaft im Erlebnis- und Familienbad Fischen.

Balderschwang – Ankommen und dabei sein
Wenn die Straße ihren höchsten Punkt erreicht hat, an der Europäischen Wasserscheide, wo es sich entscheidet, ob ein Wassertropfen seine Reise in der Nordsee oder im Schwarzen Meer beendet, steht man auf dem Riedbergpass auf 1407 Meter ü.M. und blickt ins Balderschwanger Tal. Es könnten auch die Seiten eines besonders schön illustrierten Bilderbuches sein, die sich hier auftun: Ein Farbenteppich aus tiefgrünen, nordisch anmutenden Wäldern und blumenübersäten Weiden zieht sich die Hänge hinauf, hier und da lugen Felsen aus Nagelfluhgestein hervor und mitten darin ruht Balderschwang. Klein ist die Gemeinde, die kleinste in Bayern sogar, aber ihr Angebot ist vielfältig und vor allem authentisch. Allein der Aufenthalt im nahezu nebelfreien und pollenarmen Hochtal bringt Frische und Erholung. Balderschwang ist zudem die einzige Gemeinde in den Hörnerdörfern, die komplett im Naturpark Nagelfluhkette liegt und ein Eldorado für alle, die Bergesruh und Natur pur suchen. Wandernd oder auf dem Rad erkundet man die Umgebung je nach Laune und Ambition, von kinderwagentauglichen Spazierwegen bis zur Mountainbike-Tour für Könner. Vorschläge und Kartenmaterial sind reichlich vorhanden und die Gastgeber verraten gerne ihre Lieblingsstrecken. Die ungezwungene Herzlichkeit der Einheimischen ist ein weiterer Faktor, warum Urlaub in den Hörnerdörfern so entspannend ist. Traditionen werden gepflegt, im Brauchtum wie im nachhaltigen Wirtschaften. So konnte eine einmalige Kulturlandschaft entstehen, die das Gute sorgsam bewahrt und offen bleibt für Neues. Urlauber sind Teil dieser Kultur und darum nie „nur“ Gäste. Egal ob man dem Älpler auf einer der sieben Sennhütten beim Käsen über die Schulter schaut oder bei den Feiern zum Viehscheid gemeinsam auf einen geglückten Alpsommer anstößt – wer da ist, ist auch dabei. Besonders lohnenswert ist es, bei der Alphorniade im Frühsommer dabei zu sein, wenn die tiefen, magischen Klänge dieses uralten Hirteninstrumentes von den Bergen ins Tal erklingen.

Obermaiselstein – Erlebnisse von oben bis unten
Sonne ist in Obermaiselstein kein Thema – sie scheint einfach. An überdurchschnittlich vielen Tagen im Jahr genießt man hier das Allgäu im strahlenden Sonnenschein. Das bedeutet auch klare Sicht, wenn man sich zu einer Bergtour aufmacht. Wer nicht allein gehen möchte, kann an einer der begleiteten Touren teilnehmen. Mit Wanderführer Wolfgang geht es dann beispielsweise auf die 4-Gipfel-Tour mit Riedbergerhorn, Grauenstein, Dreifahnenkopf und Blaicherhorn im Naturpark Nagelfluhkette. Aber auch wenn „Köpfe“ und „Hörner“ naturgemäß schon recht weit oben liegen, sind die Wege hinauf zu ihnen bequem und entspannt zu erwandern. Somit bleibt ausreichend Zeit, sich von Wolfgang Wissenswertes über Flora und Fauna erzählen zu lassen – und der einen oder anderen Anekdote über seine Heimat zu lauschen. Einfach unbeschwert die Oberallgäuer Bergwelt Schritt für Schritt auf sich wirken lassen: die duftenden Kräuterwiesen, die felsgezackte Kulisse der Alpengipfel und die idyllischen Hütten und Sennalpen, die auf dem Weg liegen und immer zu einer schönen Rast mit herrlicher Aussicht und frischer Buttermilch einladen. In Obermaiselstein geht es aber nicht nur hoch hinauf, sondern auch tief hinunter, hinab in 120 Millionen Jahre Erdgeschichte. Gut gesicherte Stufen führen 300 Meter nach unten in die einzige Spalthöhle des Allgäus, die Sturmannshöhle. Der donnergrollende Höhlenbach, der wachsame Drache und die wundersamen Märchen und Sagen über die Wilden Fräulein sind ein faszinierendes Erlebnis, das nicht nur bei kleinen Besuchern die Phantasie auf Urzeitreise schickt.

Bolsterlang – Rundum Berge, rundum glücklich
In Bolsterlang dreht man sich einmal um die eigene Achse und hat in jedem Moment freien Blick auf die Allgäuer Alpen. Ein 360-Grad-Sonnen-Panorama das seinesgleichen sucht. Das Beste daran: Man erreicht es spielend leicht, auch wenn man den Aufstieg vermeiden will. Die Hörnerbahn ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und bringt Naturliebhaber zum Beispiel direkt zum unvergleichlichen Höhenpanoramaweg. Ganz eben wandert es sich dort zum Berghaus Schwaben, rundum erheben sich die Berge in ihrem je ganz eigenen Charakter. Der Blick kann weit vorausfliegen über Gipfel und Grate bis zu den Tiroler Alpen und dem Säntis in der Schweiz, während sich die Seele in wohltuender Bergstille erholen kann. Auch lässt sich unter verschiedenen Perspektiven wandern. Der Weg für Leib und Seele eröffnet die Lebenslehre des Wasserdoktors Pfarrer Sebastian Kneipp, während der Kunst- und Besinnungsweg eine Naturerfahrung mit allen Sinnen ermöglicht und Kräuterwanderungen mit einem echten „Kräuterweible“ zeigen, wieviel Kraft, Gesundheit und Geschmack in den Kräutern der Ferienregion stecken. Einzigartig im Allgäu ist in Bolsterlang das Angebot für Bogenschützen. Schnupper- und Grundkurse für jedes Alter finden auf dem dorfeigenen Übungsplatz statt. Wer den Einführungskurs meistert, kann mit Pfeil und Bogen auf Pirsch in den weitläufigen Allgäuer Alpenparcours mit über 30 Schaumstoff-Zielen am Bolsterlanger Horn gehen. Auch Kombi-Kurse mit Einführungskurs und Alpenparcours werden angeboten.

Ofterschwang – Das Gute aufs Beste vereint
Allgäuer Bergferien reich an Qualitätserlebnissen. Das ist Natururlaub in Ofterschwang mit seinen zehn schmucken Weilern, die wie im Bilderbuch auf einer sonnenreichen, natürlichen Terrasse über dem Illertal liegen. Heimelige, familiengeführte Bauernhöfe und Pensionen stehen harmonisch neben dem Fünf-Sterne-Resort mit angeschlossenem Golfplatz. Die intakte, ursprüngliche Natur lässt sich auf Wander- und Naturlehrpfaden bewundern oder schafft für Disc-Golf und der Fahrt mit dem Downhill-Roller eine einmalige Bühne, die man mit der Bergbahn „Weltcup-Express“ bequem erreicht. Ein lohnenswertes Ziel ist das Tiefenberger Hochmoor, wo man seltene Pflanzen und Tiere beobachten kann. Wenn Walken, Biken oder Gleitschirmfliegen richtig Appetit auf Allgäu gemacht haben, ist man in Ofterschwang sowieso schon an der richtigen Adresse. Bergkäse, Heumilch, Eis, Blütenhonig, Wurst und Kräuterprodukte entstehen traditionell qualitätsbewusst genau hier und werden unter dem Zertifikat „Gutes vom Dorf“ direkt vermarktet. Wie lecker Regionalität ist, kann man häufig bei den Produzenten selbst – in der Bergbauern-Sennerei oder auf dem Kräuterhof – probieren oder sie sich in Gaststätten und Restaurants als feine Schmankerl der Allgäuer Küche schmecken lassen. Der Favorit? Natürlich Allgäuer Kässpatzen.

Kleine Urlauber ganz groß
In den Hörnerdörfern sind kleine Gäste ganz groß. Die familienfreundliche Urlaubsregion bietet eine Fülle an Ferienangeboten. Über Stock und Stein kraxeln, im Heu toben und an Bachläufen Steinmännchen bauen – Kinder erleben Natur hautnah. Bei einem Urlaub auf dem Bauernhof darf mit angepackt werden, Hasen und Kühe mögen Streicheleinheiten und vielleicht ist sogar eine Traktorfahrt für fleißige Helfer drin. In den Sommerferien werden ein riesiges Freizeitprogramm und eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. Im Hörni´s Club ziehen die Kinder als Naturforscher los oder tüfteln in der Wildniswerkstatt mit Materialien aus Wald und Feld. Vom 2. Mai bis 4. Juli und 26. September bis 31. Oktober sorgt zudem die Pauschale KUHle Kids dafür, dass auch der Geldbeutel einen entspannten Urlaub hat: Kinder bis 14 Jahre wohnen kostenfrei in der Unterkunft der Eltern und haben beim Familienausflug mit ihrem Club-Ausweis freien Zutritt in Schwimmbäder und Museen, zum Alpenwildpark oder der Bergbahn und vielen weiteren Attraktionen. Und weil große Erlebnisse großen Hunger machen, ist bei teilnehmenden Gastwirten auch das Kids-Menü gleich inklusive.

Informationen und Auskünfte:
Tourismus Hörnerdörfer GmbH
Am Anger 15
87538 Fischen i. Allgäu
Tel. 0 83 26 - 36 46 0
Fax 0 83 26 - 36 46 56
info@hoernerdoerfer.de
 

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