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Pressebereich der Hörnerdörfer, © Presse und Kommunikation Saremba

In Ofterschwang wird den Sommer über eifrig gebaut – ab der Wintersaison können sich Skifahrer dann auf kürzere Wartezeiten und mehr Komfort freuen. Modern aussehen wird die neue Mittelstation der Ossi-Reichert-Bahn., © Grafik: Architekturbüro Neuert Blaichach

Skigebiete investieren in ihre Zukunft - August 2013Skigebiete investieren in ihre Zukunft - August 2013

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Bolsterlang/Ofterschwang - Die Hörnerdörfer im Oberallgäu investieren in ihre touristische Zukunft: Fast 16 Millionen Euro fließen in neue Liftanlagen am Ofterschwanger Horn. Auf 8,5 Millionen Euro beläuft sich eine Modernisierungsoffensive im Skigebiet von Bolsterlang. Hauptzielsetzung: kürzere Wartezeiten für die Skifahrer an den Liften und mehr Komfort während der Fahrten. Auch schon in den Vorjahren hatte man hier Geld in die Hand genommen, zunächst für den Ausbau der Beschneiungsanlagen, um für noch mehr Schneesicherheit zu sorgen.

Fünf Skigebiete mit zusammen 85 Kilometern Piste warten in den Hörnerdörfern Balderschwang, Bolsterlang, Fischen, Obermaiselstein und Ofterschwang auf Winterurlauber – vom übersichtlichen Familienskigebiet bis hin zu anspruchsvollen schwarzen Abfahrten. Mit dem Hörnerschneespaß-Ticket können Gäste alle fünf Skigebiete erkunden und Tag für Tag Abwechslung erleben. Was aber wird neu sein in der Wintersaison 2013/14? Zunächst ein Blick nach Ofterschwang und Gunzesried. Von Gunzesried aus können Gäste künftig – statt wie bisher mit Doppelsesselbahn und Ossi-Reichert-Schlepplift - bequem mit Kabinenbahnen für bis zu acht Personen bis zur Bergstation hinter dem Weltcup-Express fahren. Wer möchte, kann auf Höhe des Allgäuer Berghofs an der Mittelstation zu- oder aussteigen. Ersetzt wird zudem der Schlepplift zum Gipfel durch eine Sechser-Sesselbahn mit Hauben. Laut Hanspeter Schratt und Rainer Hartmann, Geschäftsführer der Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried, können in Zukunft 25 Prozent mehr Gäste ins Skigebiet transportiert werden. Ist dann in Zukunft an sonnigen Wochenenden mit überfüllten Pisten zu rechnen? Nein, beruhigt Schratt, die Pistenkapazität sei nach wie vor mehr als ausreichend. Diese habe die Gesellschaft im Vorfeld untersuchen lassen. Mit maximal 5 000 Menschen am Tag im Skigebiet bewege man sich nach wie vor im Komfortbereich.

Auch in Bolsterlang im Gebiet der Hörnerbahn wird fleißig gearbeitet. Der fast 45 Jahre alte Schlepplift auf den Weiherkopf wird hier für achteinhalb Millionen Euro durch eine moderne Sechser-Sesselbahn ersetzt, bis zu 2 500 Personen pro Stunde können dann befördert werden. Für zusätzlichen Komfort sollen „Bubbles“ sorgen – so nennen sich spezielle Plexiglasvorrichtungen zum Schutz der Fahrtgäste vor Wind, Regen und Schnee. Gleichzeitig wird die Beschneiung im Skigebiet weiter ausgebaut, es werden zusätzliche Parkplätze geschaffen, die Pisten werden optimiert und die Sanitäranlagen im Tal erneuert. Und: Beim „Dorflift“ entsteht ein zusätzlicher Tellerlift, um Wartezeiten zu verkürzen.

Schließlich noch ein Blick ins gerade auch bei Familien überaus beliebte Skigebiet Balderschwang. Hier wird zwar nicht gebaut, doch freut man sich in Deutschlands höchst gelegener Kommune über eine ganz besondere Auszeichnung: Das Portal www.skigebiete-test.de hatte vor Ort das dortige Wintersport-Angebot getestet. Das Urteil: Bestnoten in der Kategorie Familie, erreicht wurden hier mehr als 4,5 von fünf möglichen Punkten. Damit darf sich das Skigebiet nun ganz offiziell mit dem Emblem „Top für Familien“ schmücken.

Bildunterschrift:
In Ofterschwang wird den Sommer über eifrig gebaut – ab der Wintersaison können sich Skifahrer dann auf kürzere Wartezeiten und mehr Komfort freuen. Modern aussehen wird die neue Mittelstation der Ossi-Reichert-Bahn.
Grafik: Architekturbüro Neuert Blaichach

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